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Das Balkon-Kraftwerk – Eine gute Idee, die der E.ON Energie-Großkonzern durch fragwürdige Warnungen verhindern will!

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(Fotos, Grafiken & Bildmontagen aus Fotoarchiv von ÖKO-ARCHITEKTENHAUS / Buchautor: Uwe Melzer)

Versuch der Verunsicherung: Fragwürdige Warnung vor Erzeugungsanlagen mit Steckern!
Mit ihrem DGS SolarRebell startete die DGS 2016 ihr neues Projekt der dezentralen Energiewende für jedermann. Mit ihm kann jeder seine kleine Energiewende in die Hand nehmen. Der Clou: Durch die kleine Leistungsgröße kann bei geschicktem zuschalten von Verbrauchern der gesamte Strom direkt verbraucht werden, was eine Einsparung von bezogenem Strom und CO2 mit sich bringt. Durch gesunkene Modulkosten ist das meist sogar wirtschaftlich. Damit schützt ein DGS SolarRebell nicht nur das Klima, er schont auch Geldbeutel.

Der DGS SolarRebell ist in seiner klassischen Anwendung ein „Balkonmodul“, kann aber auf vielfältigste Weise installiert werden.
Die dazugehörige Unterkonstruktion aus Aluminium sowie das Montagezubehör erlauben es das rebellische Solarmodul an die individuellen Gegebenheiten anzupassen. Im Gegensatz zu einer gängigen Solarstromanlage kann man als Mieter seinen SolarRebellen auch problemlos umziehen. Alles in allem ist er eine wunderbare Möglichkeit die dezentrale Energieerzeugung weiter voranzubringen und ein Ausrufezeichen zu setzen. Ganz gemäß dem Motto: „Wir sind die Energiewende“ schlägt man dem Energieversorger ein Schnäppchen. Die Avantgarde einer künftigen grünen Zukunft rebelliert solar.

Leider gibt es aber immer wieder teilweise völlig haltlose Reaktionen von Netzbetreibern, die ihren Vertrauensbonus zur Verunsicherung der Kunden ausnutzen. So warnen aktuell die Töchter des Eon- Konzerns Bayernwerk und Avacon auf Basis von vier Jahre alten Veröffentlichungen vor Stecker-Solar-Geräten. Unklar bleibt, ob diese veralteten Informationen zur bewussten Verunsicherung der Nutzer oder aus Unwissenheit verbreitet werden.

Um hier aufzuklären nimmt der Koordinator der DGS-Initiative PVplug Marcus Vietzke zu den jüngst verbreiteten Warnungen explizit Stellung.

Bayernwerk: Das Einstecken einer Erzeugungsanlage in die Steckdose ist nicht mit dem Einstecken eines elektrischen Verbrauchsgeräts zu vergleichen und in Deutschland (nach der Sicherheitsnorm DIN VDE 0100-551) derzeit unzulässig.

PVplug: Derzeit ist nicht abschließend geklärt, ob die Aussage des Bayernwerks:
„ist nicht mit einem Verbrauchsgerät zu vergleichen“ so überhaupt richtig ist: Die zentralen Rechtsverweise der Widersacher dieser bürgernahen und dezentralen Energieversorgung zielen darauf ab, dass es sich bei Stecker-Solar-Geräten um solche Energieanlagen handelt. Aus Sicht der Gutachter der Fraunhofer ISE Studie „Steckerfertige, netzgekoppelte Kleinst-PV-Anlagen“ sprechen die Festlegungen bzw. Intentionen des Gesetzgebers […] allerdings für eine Einordnung von Kleinst-PV-Anlagen als „elektrische Betriebsmittel“. Nach dieser Klassifizierung unterliegen sie dann den gleichen Regeln wie Haushaltsgeräte. Somit wäre § 49 EnWG auf Stecker-Solar-Geräte nicht anwendbar. Zusätzlich ist auch fraglich, ob sich Netzbetreiber überhaupt auf die technischen Regeln stützen können, soweit es sich lediglich um ein Stecker-Solar-Gerät handelt, da ja dadurch nicht die „elektrische Anlage“ (§ 13 NAV) betroffen ist.

Bayernwerk: Vorhandene Schutzeinrichtungen, wie Sicherungen, könnten dadurch nämlich in ihrer Funktion negativ beeinflusst werden. Eine herkömmliche Steckdose ist nicht in der Lage, rückgespeisten Strom zu erkennen und kann darauf deshalb nicht ordnungsgemäß reagieren. Dies kann zur Überlastung des Stromkreises und dadurch zum Brand führen.

PVplug: Wie Untersuchungen der SGS, des TÜV Austria und der DGS zeigen, tritt keine Beeinflussung des FI-Schutzschalters auf. Der Auslösestrom des LS-Schutzschalters wird um den PV-Strom heraufgesetzt. Dabei kann die Temperatur der Leitung durch ein 630 Wp Stecker-Solar-Gerät mit einem Maximalstrom von 2,6 Ampere kurzfristig um 6 °C gegenüber normativ zulässigen Temperaturen liegen. Ein Brandrisiko entsteht dadurch nicht. Zudem liegt die Wahrscheinlichkeit, dass bei normkonformer Installation bei vier parallel verlegten Leitungen 105°C bei gleichzeitigem Verbrauch auftreten höher, als dass durch ein Stecker-Solar-Gerät 96°C auftreten.

Bayernwerk: Grundsätzlich ist zu beachten, dass Erzeugungsanlagen stets auf der Versorgungsseite aller Schutzeinrichtungen eines Endstromkreises angeschlossen werden müssen.

PVplug: Diese Aussage greift zu kurz: Wenn die VDE-Regelwerke eingehalten werden, kann die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik vermutet werden. Der Anschluss kann aber auch ohne Einhaltung der Regelwerke erfolgen, wenn nachgewiesen wird, dass der jeweilige Betrieb einer Erzeugungsanlage jedenfalls die gleiche Sicherheit bietet, als wären die Normen eingehalten. Da die Europäische HD 60364-5-551:2010 den Anschluss in Endstromkreisen vorsieht, kann hier die gleiche Sicherheit vermutet werden. Nachdem allein über die Webseite der DGS-Arbeitsgruppe PVplug in der Woche vor Weihnachten über 300 Bürger Einsprüche zur DIN VDE 0100-551-1 eingereicht hatten, zeichnete sich bei der DKE Sondersitzung am 31. Januar ab, dass sich die kommende Norm DIN VDE 0100-551-1 an der HD 60364-5-551:2010 orientieren könnte. Damit würde es in Deutschland normgerecht möglich werden, in Endstromkreise einzuspeisen.

Bayernwerk: Generell müssen sämtliche allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden (§ 49 EnWG).

PVplug: So wie bei vielen anderen Technologien ist es auch Herstellern von Stecker-Solar-Geräten theoretisch möglich, nicht genormte Produkte anzubieten. Allerdings nutzen in diesem Sonderfall die Netzbetreiber die fehlende Norm dazu, um die Technologie, die sie offenbar als geschäftsschädigend ansehen, zu diffamieren. Praktisch erhält jeder, der eine Anlage anmeldet, im besten Fall ein Schreiben vom Netzbetreiber, das die Nutzer verunsichern soll. Im schlimmsten Fall wird mit rechtlichen Konsequenzen gedroht.

Bayernwerk: Der vertraute Schuko-Stecker vermittelt den Eindruck, dass diese Anlagen einfach an der Steckdose eingesteckt werden dürften. Dies trifft allerdings nicht zu.

PVplug: Auch der sichere Einsatz von Schutzkontaktsteckern ist durch 200.000 Stecker-Solar-Geräte in den Niederlanden nachgewiesen. Spätestens seit dem Verfahren der Bundesnetzagentur zwischen einer Stecker-Solar-Aktivistin und Westnetz steht zudem fest, dass die Art des Steckverbinders außerhalb der Zuständigkeit der Netzbetreiber liegt: Nur wenn es störende Rückwirkung auf das Elektrizitätsversorgungsnetz gibt, hat dieser nach Netzanschlussverordnung eine Handhabe. Dies ist aber bei den auf PVplug aufgeführten Wechselrichtern nicht der Fall. Diese Stecker-Solar-Geräte enthalten Wechselrichter, die die Anforderungen nach dem integrierten NA-Schutz der VDE AR 4105 einhalten und damit auch keine störenden Netzrückwirkungen erzeugen. Wechselrichter mit NA-Schutz schließen außerdem schon nach 0,2 Sekunden aus, dass gefährliche Spannung am Stecker anliegt. Bei Staubsaugern wird hingegen die Spannungsfreiheit des Steckers erst nach einer Sekunde gefordert. Wird das Solar-Gerät mit Schukostecker ausgeliefert haftet übrigens der Hersteller für die Sicherheit der berührbaren Steckverbindung.

Bayernwerk: Darüber hinaus ist jede Erzeugungsanlage beim Netzbetreiber ordnungsgemäß anzumelden.

PVplug: Es ist unklar, ob es sich bei Stecker-Solar-Geräten überhaupt um Energieanlagen im Sinne des § 49 EnWG handelt. Unabhängig von der Auslegung der Rechtstexte, zeigt die Praxis, dass kein Betreiber von Stecker-Solar-Geräten (abgesehen von Schriftverkehr) Maßnahmen der Netzbetreiber zu befürchten hat. Steuer- und strafrechtliche Verstöße sind bei Zählern mit Rücklaufsperre ausgeschlossen. Sollte sich ein Netzbetreiber weigern oder es von erheblichen Hürden abhängig machen, einen Zähler durch einen rücklaufgehemmten Zähler auszutauschen, steht jedem der Wechsel des Messstellenbetreibers frei.

Avacon: Diese restriktive Ansicht hat die Versicherungswirtschaft im Rahmen der derzeit in der Überarbeitung befindlichen Norm DIN VDE 0100-551 („Errichten von Niederspannungsanlagen“) vertreten. Das hätte für den Verwender solcher „Steckermodule“ zur Folge, dass im Schadensfall vermutlich kein Versicherungsschutz gewährt wird.

PVplug: Wie die aufgeführten Untersuchungen und die Ergebnisse der Fraunhofer ISE Studie (siehe oben) zeigen, besteht durch Stecker-Solar-Geräte bis 2,6 A praktisch kein erhöhtes Brandrisiko. Damit die Versicherung in einem Schadensfall nicht zahlt, müsste gutachterlich nachgewiesen werden, dass der Brand ohne Stecker-Solar-Gerät nicht ausgelöst worden wäre.

Avacon: Diesem Risiko setzt man sich auch aus, sollten die Solarmodule tatsächlich an Balkonbrüstungen oder Fassaden installiert werden, da diese und die Befestigung in der Regel nicht über eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik für die Überkopfverglasung verfügen. Kommt es durch einen Absturz der Module zu einem Personenschaden, würden sich die Versicherer ebenfalls von der Leistung freistellen.

PVplug: Auch die DGS weist darauf hin, dass nur bis 4 m Einbauhöhe, wenn Personen nicht direkt unter die Verglasung treten können, Glas-Folien-Module eingesetzt werden können: „Nicht heißgelagertes ESG (siehe BRL lfd. Nr. 11.12) ist nur zulässig, wenn deren Oberkante nicht mehr als 4 m über Verkehrsflachen liegt und Personen nicht direkt unter die Verglasung treten können.“ In allen anderen Fällen sollten Glas-Glas-Module mit AbZ oder Folienmodule eingesetzt werden.

Es ist wenig vertrauenserweckend, wie Eon seinen 2015 bekanntgegebenen Strategiewechsel zu Erneuerbaren Energien umsetzt. Nach wie vor verursacht der Eon-Konzern laut der Studie „Assessment of Health Impacts of Coal Fired Power Stations in Germany“ der Universität Stuttgart allein mit seinem Steinkohle-Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen und dem Braunkohle-Kraftwerk Schkopau 205 Todesfälle pro Jahr. Stecker-Solar-Geräte sind dagegen seit zehn Jahren ohne Zwischenfälle im Einsatz. Die Warnungen die jetzt von den Eon-Töchtern erneut ausgegraben werden, fußen auf alten, großenteils längst widerlegten, Argumenten. Vielleicht sind es wirtschaftliche Überlegungen, die hinter diesen Newsletter-Meldungen stehen. Dabei ist diese Verteidigung des Geschäftsmodells unnötig: Andere Energieversorger haben längst erkannt, dass Stecker-Solar-Geräte einen interessanten Business Case darstellen, der seit der Liberalisierung des Strommarktes eines der wenigen verbleibenden Kundenbindungsinstrumente darstellt.

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, DGS AG PVplug (www.pvplug.de)
Bayernwerk Meldung vom Februar 2017
Studie Fraunhofer ISE: Steckerfertige, netzgekoppelte Kleinst-PV-Anlagen

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VIMAR BY-ME elektronisches BUS – System. DIE HAUSLEITTECHNIK ZIEHT IN DIE FAMILIE EIN

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(Fotos, Grafiken & Bildmontagen aus Fotoarchiv von ÖKO-ARCHITEKTENHAUS / Buchautor: Uwe Melzer)

Überwachung des ganzen Wohnbereichs durch die einfache und intuitive Steuerung von Einbruchschutz, Videokontrolle, Klima, Beleuchtung, Automationen und Videosprechanlage möglich. Alles spielt sich ab, während Sie bequem auf dem Sofa sitzen und Ihre Lieblingsmusik hören oder am PC arbeiten.

Einfach, unmittelbar, intuitiv: das Hausleitsystem By-me entsteht, um auch in Ihrem Zuhause zur vertrauten Gewohnheit zu werden, damit Sie alle den Alltag besser und einfacher erleben können.

By-me ist ein denkbar einfach programmierbares Bus-System zur koordinierten Steuerung aller Funktionen, für die sonst die herkömmlichen Einrichtungen – wie Schalter, Regler, Uhren­thermostate, Videosprechanlagen usw. – eingesetzt werden, die aber den Nachteil haben, nicht mit­einander zu interagieren und deshalb nicht von einer einzigen Kontroll- und Programmierstelle steuerbar zu sein. Durch By-me entwickelt sich die Hausanlage dagegen zum “System”, da sie alle Anlagen integriert und eine absolut effektive zentrale Kontrolle und Regelung ermöglicht. Selbstverständlich für By-me ist der Dialog mit den Konnex-Netzwerken, um das nahtlose Interagieren mit den Abertausenden von Produkten der Konnex, dem weltweiten Standard für Haus- und Gebäudeleittechnik, angeschlossenen Herstellern zu gewährleisten.

Nur durch Antippen einer Taste haben Sie die Wahl unter 32 verschiedenen Kombinationen von Temperatur, Beleuchtung und Komfort, die entsprechend den alltäglichen Bedürfnissen konfiguriert sind. Ein automatisches und zuverlässiges System, das mit Ihnen über Mobilfunk in Verbindung steht, auch wenn Sie nicht zu Hause sind; das den Betriebszustand der Haushaltsgeräte überwacht, Alarmmeldungen unverzüglich übermittelt und bei Überlast die Stromversorgung der einzelnen Geräte entsprechend den eingestellten Modalitäten unterbricht, um lästige Stromausfälle zu verhindern und Ihnen den Weg bis zum Hauptschalter zu ersparen.

Sicherheit, Komfort, Energieeinsparung, Kontrolle, Kommunikation und Videosprechtechnik sind in einem einzigen System vereint, das sich den wachsenden Anforderungen der Anwender von Mal zu Mal anzupassen vermag und sich um die Serien für den Wohnbereich Eikon, Idea und Plana ergänzt, deren Ästhetik sich auf jedes Wohnambiente abstimmen lässt.

Sicherheit
By-me von Vimar trägt entscheidend zur Verbesserung des Sicherheitsstandards eines Wohnbereichs bei (womit die beiden Aspekte der Sicherheit – Sicherheit als wirksamer Schutz vor Gefahren von außen – und Sicherheit als Schutz vor Risiken des Wohnumfelds gemeint sind), weil sämtliche Anlagenkomponenten eben in ein einziges System integriert sind, das höhere Leistungen und die Möglichkeit der Gefahrenmeldung nach außen bietet. Durch den Einsatz nur eines BUS-Moduls lassen sich integrieren: Erdgas-/LPG-/Kohlenmonoxid-/Rauch- und Wassermelder, die bei Erfassen der Betriebsstörung, für die sie eingestellt sind, einen Alarm per SMS senden und im Stande sind, zum Beispiel Elektroventile zur Wiederherstellung der Gebäudesicherheit zu betätigen; Anwesen­heitsmelder, die unbefugtes Eindringen erfassen und einen akustischen Alarm oder eine SMS senden. Diese Sensoren sind an entsprechende Aktivierungs-/Deaktivierungsgeräte (Digital-Pads, Transponderschlüssel usw.) angeschlossen und werden über die Hausleitzentrale oder den 4,3-Zoll-Touchscreen gesteuert und bedient. Vorgenannte Komponenten können aber auch noch ganz andere Funktionen erfüllen als die, für die sie konzipiert wurden: entsprechend belegt, kann ein Anwesenheitsmelder zum Beispiel ebenso Licht ein- und ausschalten wie auf geöffnete Fenster hinweisen oder die Klimaanlage automatisch abschalten.

Kameras für den Innenbereich ermöglichen die Anlage eines Videoüberwachungssystems (CCTV), das sich als besonders nützlich erweist, wenn Kinder im Haus sind, da die Eltern sie am Monitor der Hausleitzentrale oder am Fernsehbildschirm ständig überwachen können (Funktion Baby-Beobachtung).

Komfort
Interessante Leistungen bietet By-me auch im Bereich Heimkomfort.
Ob die Klimaanlage in einem oder mehreren Räumen eingeschaltet wird, braucht nämlich nicht unbedingt von der Raumtemperatur oder der Tageszeit abzuhängen, sondern kann auch durch die Anwesenheit von Personen, durch geöffnete Fenstern oder den Temperaturwert in den Nebenräumen bestimmt werden. Ebenso kann ein voreingestelltes Szenario ausschlaggebend sein. Es sind sowohl zentralisierte wie auch nach Wohnbereich unterteilte Schaltelemente möglich. Schaltelement und Betriebsprogramm sind darüber hinaus beide über Mobiltelefon steuerbar, was sich besonders für Eigentümer von Ferienhäusern als sehr nützlich erweist.

Die Regelung der Beleuchtung geht Hand in Hand mit steigendem Komfort und Energieersparnis. Denn mit By-me können Sie genau auf Ihre Ansprüche abgestimmte Szenarien kreieren wie zum Beispiel das Einschalten von Leuchtengruppen bei bestimmten Bedingungen oder besonderen Anlässen oder auch das Abschalten der ganzen Beleuchtung, wenn Sie die Wohnung verlassen. Die auf diesem Gebiet gebotenen Möglichkeiten steigern sich ins Unendliche.

Energie sparen
Durch die Kontrolle und Steuerung der Stromlasten erfüllt das Hausleitsystem By-me von Vimar seine Funktion als Energiesparsystem. Diese besteht im Wesentlichen im konstanten Monitoring der Leistungsaufnahme und im automatischen Eingreifen bei Überschreiten der Vertragswerte und dem durch Überlast ausgelösten Stromausfall (verbunden mit lästigem Rücksetzen des zumeist an unbequemen Stellen angebrachten Hauptschalters). Sie können das System folglich so programmieren, dass es die überwachten Steckdosen im Fall einer Überbelastung auffordert, die im Vorhinein als nicht prioritär eingestellten Lasten automatisch abzutrennen. Die zusätzliche Integration der Klima- und Beleuchtungssteuerung in ein Hausleitsystem eröffnet auch in diesem Fall interessante Energiesparmöglichkeiten. Sie könnten zum Beispiel in Erwägung ziehen, dass die Temperatur automatisch auf einen sogenannten (energiesparenden) Standby-Wert geregelt wird, wenn die Bewohner nicht anwesend sind, oder dass alle Lichter beim Verlassen der Wohnung automatisch ausgehen

Steuerung
Dieser Aspekt stellt wohl den Höhepunkt des Leistungspotenzials und Differenzierungsgrads dar, den die Hausleittechnik By-me im Vergleich zu einer herkömmlichen Anlage erreicht. Von einer einzigen Schnittstelle aus können Sie nämlich sämtliche Systemparameter zu jedem Zeitpunkt programmieren und abändern. Die Hausleitzentrale oder der lokale Touchscreen dienen der Überwachung und der anschließenden, unmittelbaren und intuitiven Steuerung aller in der Wohnung installierten Funktionen (Einbruchschutz, Szenarien, Klima, Automationen, Lastkontrolle usw.). Die Zentralisierung sämtlicher Anwendungen vereinfacht nicht nur den Haushaltsablauf, sondern hilft Zeit und Ressourcen sparen.

Kommunikation
Das Hausleitsystem By-me beherrscht mehr als eine Form der Kommunikation. Mobilfunk: eine SMS genügt, um die Einbruchschutzanlage ein- oder auszuschalten und Alarmmeldungen infolge gewaltsamen Eindringens zu empfangen, um Klimaregelungen vorzunehmen und einzelne Komfort- und Lichtszenarien zu steuern. Außerdem können Sie an Ihrem Mobiltelefon die unterschiedlichsten technischen Alarmmeldungen empfangen, darunter zum Beispiel Gasausströmung, Wasseraustritt und Stromausfall.

Das Applikationsprogramm von Vimar für Microsoft Media Center ermöglicht darüber hinaus den Dialog mit dem Hausleitsystem über den Fernsehbildschirm. Eine simple Fernbedienung oder der Monitor des PCs übernehmen die Funktionen einer regelrechten Steuerzentrale und kombinieren Hausleittechnik mit Entertainment. Somit wird die Überwachung des ganzen Wohnbereichs durch die einfache und intuitive Steuerung von Einbruchschutz, Videokontrolle, Klima, Beleuchtung, Automationen und Videosprechanlage möglich. Alles spielt sich ab, während Sie bequem auf dem Sofa sitzen und Ihre Lieblingsmusik hören oder am PC arbeiten.

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